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Markt·5. April 2026·6 Min. Lesezeit

Der ES-NL-Tech-Korridor in Zahlen

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FrosthavenStudio

Vor einem Jahr fiel es uns auf: wir arbeiteten für ein Autohaus in Alicante, einen fontanero in Benidorm und gleichzeitig für niederländische SaaS-Gründer, die in Spanien wohnen. Zuerst wirkte das wie Zufall. Inzwischen wissen wir es besser.

CBS-Zahlen: 53.000 Niederländer sind offiziell in Spanien ansässig, 6.500 niederländische Unternehmen operieren aktiv im spanischen Markt. Die umgekehrte Richtung: 8.900 spanische Unternehmen verkaufen aktiv nach Niederland (Quelle: Kamer van Koophandel, 2025 Q4). Das ist ein Korridor von ~15.000 Unternehmen mit beidseitigem Bedarf.

Was diese Unternehmen gemeinsam haben: doppelte BTW/IVA-Komplexität, doppelte Zahlungs-Präferenzen (iDEAL vs Bizum), doppelte Rechtssprache. Die meisten Agenturen bedienen nur eine Seite der Grenze. Wir sind, soweit wir das nachverfolgen können, die einzige Studio, die sich explizit darauf ausrichtet.

Drei Gruppen innerhalb des Korridors sind am wertvollsten: (1) Spanische Handwerksbetriebe, die niederländische Expat-Kunden bedienen (Makler, Bauunternehmer, taller's), dort ist die Website der primäre Akquise-Motor. (2) Niederländische SaaS-Gründer, die remote aus Spanien arbeiten, dort wird maßgeschneiderte Software gebraucht. (3) Mittelgroße NL-Unternehmen, die in spanische Märkte expandieren wollen, dort ist mehrsprachiger Marketingsite-Content der größte Gewinn.

Interessanter Nebeneffekt: weil wir jede Kundensite gleichzeitig in NL und ES ausliefern, sind unsere Google-Search-Console-Daten eine Art Längsschnittstudie der Korridor-Trends. Suchbegriffe, die in ES und NL paralleles Wachstum zeigen, sind unsere Leading Indicators dafür, wohin sich der Korridor bewegt.

Wir wollen vierteljährliche Reports darüber für Abonnenten verfügbar machen, ein ES-NL Digital Trends Quarterly. Bei Interesse: schreib uns eine E-Mail, dann setzen wir dich auf die Liste, sobald der Newsletter live ist.

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